Der Mac liefert mit OS X von Haus aus einige sehr praktische Programme mit, mit denen solche Aufgaben sehr schnell erledigt werden können.

Hier möchte ich mich einer Methode mittels »Automator-Programm« widmen, andere folgen in Kürze.

Für die Methode werden benötigt:

Schritt 1: Dateien sammeln

Am praktischsten ist es wenn die Bilder, die bearbeitet werden sollen, alle in einem Ordner liegen. Erstelle also zunächst einen Ordner und kopiere hier alle Bilder rein.

Kopieren würde ich empfehlen, weil dadurch die Originale erhalten bleiben, was gerade bei einer Bearbeitung der Größe von Vorteil ist, wenn man die Bilder später z.B in größerer Auflösung ausdrucken möchte.

Schritt 2: Automator-Programm herunterladen

Als nächstes müssen die oben genannten Automator-Programme heruntergeladen werden. (Download)

Das Automator-Programm kann überall ausgeführt werden. Am besten lässt du es einfach im Download-Ordner liegen oder ziehst es  auf den Schreibtisch.

Man kann sich solch ein Script auch selbst erstellen oder anpassen. Ich biete diese zum Download an um die arbeit zu vereinfachen. Wer mehr über Automator-Programme oder und die Erstellung mit dem »Automator« erfahren möchte, kann sich auf der Apple-Support-Homepage kundig machen.

Schritt 3: Automator Programm starten

Die zu bearbeitenden Bilder auswählen (wenn diese alle in einem Ordner liegen z.B. mit der Tastenkombination cmd+a) und einfach via drag’n’drop auf das anzuwendende Automator-Programm ziehen.

Schritt 4: Einstellungen vornehmen

Ich habe die Programme so erstellt, dass vor der Bearbeitung noch einige Parameter abgefragt werden, sodass diese vielfältig nutzbar sind. Je nachdem welchen der Arbeitsablauf man startet tauchen entweder beide Optionsfenster nacheinander auf oder eben nur eines.

Größenkonvertierung:

Nachdem man die Dateien auf das Automator-Programm gezogen hat taucht zunächst ein kleines Fenster auf in dem eine Größe abgefragt wird. Hierbei handelt es sich um die längere Seite in Pixeln. Dadurch wird bei hochkant Bildern die Höhe, bei Bildern im Querformat aber die Breite geändert. Mit einem Klick auf »Fortsetzen« wird der Vorgang bestätigt und der Computer fängt an zu arbeiten. Je nachdem wie viele Bilder man in Auftrag gegeben hat kann dies eine Weile dauern.

Für die Darstellung am Computer reicht in der Regel eine Größe von 900px bis 1200px, wer die Bilder in 15cm × 10cm ausdrucken möchte sollte mindestens 1772px verwenden.

Umbenennung:

Die Optionen für die Umbenennung sind etwas vielfältiger. Ich möchte jetzt, dass alle Bilder nach folgendem Schema benannt werden:

MeineBilder-2013-0001.jpg, MeineBilder-2013-0002.jpg, usw.

  1. In dem Feld »Zahl hinzufügen zu Neuem Namen« gebe ich den festen Teil ein, der bei allen Bildern gleich sein soll (im Beispiel »MeineBilder-2013«).
  2. Die Zahlen möchte ich »Nach dem Namen« platzieren und die Zählung soll bei »1« beginnen. Stellt man als Startzahl etwas anderes als 1 ein, beginnt das Programm logischerweise bei dieser Zahl mit dem zählen – praktischen wenn man schonmal Bilder umbenannt hat, die den gleichen Titel tragen sollen.
  3. Die Trennung der Zahl zum Namen möchte ich mit einem »Bindestrich« vornehmen und die Zahlen sollen »4 Stellen« haben.
  4. Unter den Einstellung steht noch eine kleine Vorschau, wie der Dateiname nach der Umbenennung aussieht. Lass dich von den drei »x« nicht irritieren, die stehen für die Dateiendung – in unserem Fall vmtl .jpg.

Natürlich können hier auch andere Sachen eingestellt werden. Passe dir den Namen doch einfach so an wie du willst. Wenn du die Zahl nur dreistellig, vor dem Namen und mit Unterstrich getrennt haben willst ist das kein Problem – z.B. »128_Sommerurlaub Rügen.jpg«

Und schon hat man einen Ordner mit gleich großen und ordentlich benannten Bildern.